Adlershof: Technologiepark auf dem früheren Flugfeld
1909 wurde in Johannisthal-Adlershof der erste deutsche Motorflugplatz eröffnet. Seit den späten 1990er Jahren entsteht auf dem Gelände der früheren DDR-Akademie der Wissenschaften die „Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien“; der Technologiepark WISTA zählte 2023 mehr als 1.300 Unternehmen mit etwa 28.000 Beschäftigten. Nördlich der Rudower Chaussee stehen Neubauten der Humboldt-Universität, das frühere Flugfeld ist heute der Landschaftspark Johannisthal/Adlershof. Seit den 2010er Jahren wachsen dort neue Wohnquartiere, und seit Oktober 2021 fährt die Straßenbahn auf einer neuen Strecke bis zum S-Bahnhof Schöneweide.
Wo zwischen Laboren, Hörsälen und Wohnblöcken gebaut wird, stehen Kräne, Container und teure Geräte oft wochenlang auf offenen Baufeldern. Unsere Baustellenbewachung kontrolliert Zufahrten und Lieferungen, prüft Zäune nach Feierabend und meldet Schäden an die Bauleitung. Wann ein Wachmann und wann ein Videoturm sinnvoller ist, hängt von Fläche, Bauphase und Einsehbarkeit ab – die Unterschiede erklärt unser Ratgeber Baustelle bewachen: Wachmann oder Videoturm? Häufig ist eine Mischung sinnvoll: Kameras an den Zufahrten, dazu Rundgänge in den Nachtstunden.
Köpenick: Altstadt, Bahnhofstraße und das Gelände am Güterbahnhof
Köpenick wurde 1209 erstmals urkundlich erwähnt und ist mit rund 34,9 Quadratkilometern der flächengrößte Ortsteil Berlins. Am 16. Oktober 1906 machte der Hauptmann von Köpenick den Ort weltweit bekannt; das 1688 begonnene Schloss ist heute zweiter Standort des Kunstgewerbemuseums. Haupteinkaufsstraße ist die Bahnhofstraße mit dem Forum Köpenick. Auf dem rund 34 Hektar großen früheren Güterbahnhof sind etwa 1.800 Wohnungen für mehr als 5.000 Menschen geplant, und der S-Bahnhof Köpenick soll zum Regionalbahnhof ausgebaut werden.
Große Bauvorhaben ziehen sich über Jahre und durchlaufen wechselnde Phasen – Abriss, Erschließung, Rohbau, Ausbau. In jeder Phase ändern sich Zufahrten, Lagerflächen und die Zahl der Fremdfirmen auf dem Gelände. Wir passen Posten und Runden an den Bauablauf an, statt ein starres Schema abzuarbeiten. Für Läden und Büros rund um die Bahnhofstraße fahren wir im Revierdienst nach Geschäftsschluss zu wechselnden Zeiten vorbei, prüfen Türen, Rolltore und Hinterhöfe und dokumentieren jede Kontrolle für Sie nachvollziehbar.
Schöneweide und Wuhlheide: Industriehallen und Gründerzentren
In Oberschöneweide baute die AEG 1890 ein Akkumulatorenwerk, 1895 das Kraftwerk Oberspree – das erste Drehstromkraftwerk im Deutschen Reich – und 1896 ein Kabelwerk. Seit 1991 stehen die Industriebauten unter Denkmalschutz. Auf das Gelände des früheren Kabelwerks zog 2006 die Hochschule für Technik und Wirtschaft, im Oktober 2009 folgten drei weitere Fachbereiche. Im Technologie- und Gründerzentrum Spreeknie und bei Firmen wie BAE Batterien wird weiter entwickelt und produziert. Im Innovationspark Wuhlheide, eröffnet im Mai 1990, arbeiten rund 200 Unternehmen mit 1.600 Beschäftigten.
Alte Hallen haben eigene Schwachstellen: viele Tore, verwinkelte Höfe, leer stehende Etagen während eines Umbaus. Unser Objektschutz verbindet feste Posten an Pforten mit Kontrollgängen über das Gelände, auf Wunsch ergänzt durch Kameras an den Zufahrten. Bei denkmalgeschützten Gebäuden stimmen wir die Montage von Technik vorab mit dem Eigentümer ab. Für Hochschulen, Gründerzentren und Firmen mit Besucherverkehr übernehmen wir außerdem Empfang und Schließdienst, damit tagsüber und abends dieselben Ansprechpartner zuständig sind.
Alte Försterei, Arena und Müggelsee: Publikum in großer Zahl
Das Stadion An der Alten Försterei des 1. FC Union Berlin fasst 22.012 Zuschauer, davon 18.395 auf Stehplätzen; 2008 und 2009 bauten rund 2.000 Freiwillige es in fast 140.000 unbezahlten Stunden um. Seit 2003 findet dort im Advent das Weihnachtssingen statt, 2015 mit rund 28.500 Teilnehmern. Die Parkbühne Wuhlheide empfängt im Sommer bis zu 17.000 Konzertgäste, die denkmalgeschützte Arena Berlin in Alt-Treptow, 1927 als Omnibus-Betriebshof gebaut, bis zu 9.000. Am Müggelsee, dem größten See Berlins, bietet das Strandbad Platz für 25.000 Badegäste.
Für Veranstalter im Bezirk planen wir Veranstaltungsschutz nach Fläche, Publikum und Lage: Einlass, Ordner, Bühnenbereiche und die Abreise über S-Bahn, Straßenbahn und Fähren. Feste am Wasser – etwa an der Regattastrecke in Grünau – brauchen zusätzlich Wege, die Rettungskräfte jederzeit nutzen können. Großveranstaltungen in Berlin kennen wir aus eigener Arbeit, Auszug aus unserer Referenzliste: Eventabsicherung und Bewachung beim Festival of Lights Berlin. Für Ihr Vorhaben zwischen Treptower Park und Schmöckwitz erreichen Sie uns unter 033056 416144.

