So funktioniert der Revierdienst
Im Revierdienst betreut eine mobile Einsatzkraft mehrere Objekte auf einer festgelegten Route. Sie fährt jedes Objekt mehrmals pro Nacht oder pro Woche an – wie oft, legen wir gemeinsam mit Ihnen fest. Entscheidend ist, dass die Zeiten wechseln. Wer ein Objekt ausspähen will, kann sich nicht auf einen festen Rhythmus verlassen. Unregelmäßige Kontrollzeiten erhöhen die Sicherheit und verringern das Risiko gezielter Taten.
Bei jeder Kontrolle prüft die Einsatzkraft, was vereinbart ist: Sind Türen und Fenster verschlossen, die Tore zu, das Licht aus? Gibt es Beschädigungen oder Personen auf dem Gelände, die dort nichts zu suchen haben? Jede Kontrolle wird dokumentiert, Auffälligkeiten melden wir an Ihren Ansprechpartner. Wenn nötig, verständigen wir die Polizei. Gerade bei Objekten, die über Nacht leer stehen, ergänzt die Kontrollfahrt die Technik: Ein Mensch erkennt eine aufgehebelte Tür, ein eingeschlagenes Fenster oder eine verdächtige Person auch dann, wenn keine Alarmanlage ausgelöst hat.
Der Revierdienst eignet sich für Unternehmen und Objektbetreiber, die keine permanente Bewachung benötigen, aber trotzdem nicht auf Sicherheit verzichten wollen – für Gewerbeparks, Büro- und Verwaltungsgebäude, Wohnanlagen, Außenbereiche und Lagerflächen.
Schließ- und Kontrollgänge
Ein Klassiker im Revierdienst ist der Schließdienst. Abends schließen wir das Gebäude ab, prüfen, ob alle Fenster zu und alle Türen verriegelt sind, schalten auf Wunsch die Alarmanlage scharf und öffnen am nächsten Morgen wieder. So muss niemand aus Ihrem Team als Letzter bleiben, und Sie wissen sicher, dass das Objekt verschlossen ist. Auch an Feiertagen und in Betriebsferien, wenn Gebäude länger leer stehen, sind Schließ- und Kontrollgänge eine einfache Lösung.
Kontrollgänge sind die zweite Säule. Unsere Einsatzkräfte gehen Gelände und Gebäude ab, kontrollieren Technikräume, Tiefgaragen und Außenbereiche und achten auf Schäden, offene Zugänge oder ungewöhnliche Veränderungen. Typische Aufgaben sind:
- Öffnen und Verschließen von Gebäuden zu festen Zeiten
- Kontrolle von Türen, Fenstern, Toren und Zäunen
- Kontrolle von Parkflächen, Höfen und Müllplätzen
- Ansprechen von Personen, die sich unberechtigt auf dem Gelände aufhalten
- Dokumentation jeder Runde und Bericht an den Auftraggeber
Streifendienst in Wohngebieten und Gewerbegebieten
Streifen sind besonders dort sinnvoll, wo viele Mieter, Eigentümer oder Betriebe dieselben Wege und Flächen nutzen: in Wohnanlagen, Gewerbehöfen und ganzen Wohn- und Gewerbegebieten. Unsere Referenzliste nennt etwa Bewachungen und Bestreifungen für die GeWoBaG in Berlin, die Gewerbe- und Wohngebietsbestreifung in Stahnsdorf-Waldschänke, Bestreifungen am NVZ Sonnenpark in Leipzig-Probstheida sowie verschiedene Objektbestreifungen.
Für Wohnungsunternehmen und Hausverwaltungen kann der Streifendienst zum Beispiel Hauseingänge, Kellergänge, Fahrradräume und Müllplätze umfassen. Unsere Einsatzkräfte sprechen Personen an, die sich dort ohne Berechtigung aufhalten, achten auf Beschädigungen und melden Mängel wie defekte Beleuchtung oder offene Türen an die Verwaltung.
Zum Streifendienst gehören auch Patrouillen in Wohngebieten, Parks und anderen großen Anlagen sowie die Bewachung von Parkraum. Wir treten dabei so unauffällig wie möglich und so präsent wie nötig auf: erkennbar, ansprechbar und ruhig im Ton.

Sachkunde: Was das Gesetz verlangt
Wer im Revier- und Streifendienst arbeitet, braucht je nach Einsatzort mehr als die übliche Unterrichtung bei der Industrie- und Handelskammer. § 34a Abs. 1a der Gewerbeordnung schreibt für Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum oder in Hausrechtsbereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr zusätzlich eine vor der IHK erfolgreich abgelegte Sachkundeprüfung vor. Welche Qualifikation für Ihr Objekt nötig ist, klären wir bei der Planung.
Helikum Security besitzt die Erlaubnis nach § 34a GewO, erteilt vom Gewerbeamt Reinickendorf, und stellt Mitarbeiter mit Sachkundezertifikat nach § 34a GewO ein. Seit 2017 sind wir Mitglied im Bundesverband mittelständischer Sicherheitsunternehmen (BVMS), unsere Betriebshaftpflicht besteht bei der AXA Versicherung AG. Diese Hinweise sind allgemein und keine Rechtsberatung.
Fragen Sie bei der Auswahl eines Revierdienstes immer nach Erlaubnis, Qualifikation des Personals und Haftpflichtversicherung. Worauf Sie außerdem achten sollten, fasst unsere Checkliste zur Beauftragung eines Sicherheitsdienstes zusammen.
Revierdienst im Berliner Norden und in Oberhavel
Im Revierdienst zählen kurze Wege. Von Glienicke/Nordbahn aus liegen Reinickendorf, Pankow, Hohen Neuendorf, das Mühlenbecker Land, Hennigsdorf und Oranienburg direkt in der Nachbarschaft; auch Spandau und das übrige Brandenburg gehören zu unserem Einsatzgebiet. In Leipzig ist unser zweiter Standort in der Goethestraße Ansprechpartner für Objekte in Sachsen. Seit 2023 sitzt unsere Firmenzentrale in Glienicke/Nordbahn – der Berliner Norden und Oberhavel sind damit unser direktes Umfeld.
Wir sind rund um die Uhr erreichbar und setzen auf persönliche Ansprechpartner: Sie wissen, wer für Ihr Objekt zuständig ist, und erhalten die Berichte zu den Kontrollen in der vereinbarten Form.
Revierdienst mit Technik kombinieren
Besonders wirksam ist der Revierdienst im Zusammenspiel mit Technik. Eine Alarmanlage meldet, was nachts passiert, Kameras dokumentieren, und die Kontrollfahrt sorgt für Präsenz vor Ort. Wie Sie Technik sinnvoll einsetzen, erfahren Sie auf unserer Seite Sicherheitstechnik. Wenn ein Objekt dauerhaft besetzt sein muss, ist Objektschutz die passende Leistung. Unsere Erfahrung aus 613 bewachten Objekten seit 2009: Ein Kontrollplan sollte nicht starr sein, sondern regelmäßig überprüft und an Veränderungen am Objekt angepasst werden.
Sie möchten wissen, wie oft Ihr Objekt kontrolliert werden sollte? Rufen Sie uns an unter 033056 416144 oder senden Sie uns eine Anfrage. Wir sehen uns das Objekt an und schlagen Route, Kontrollzeiten und Umfang vor.



